Gedichte Band 1

Wiedersehen
Wenn die Wolken die Sonne verschlingen
Wenn der Tag der Nacht weicht
Und die Vögel verstummen
Sehen wir uns zur selben zeit
In Melancholischer Freude
In einsamer Zweisamkeit
Doch ich wage nicht auszusprechen
Was ich mir wünsche
aus Angst
Mich selbst zu verletzen
Und dich zu verlieren.

Apokalypse
Die Wolken greifen nach der Sonne
Wie der Bettler nach dem Groschen

Der Regen fällt auf die Erde
Wie der Selbstmörder von der Brücke

Die Braut weint vor Freude
Der Bräutigam vor Trauer einer Falschen Liebe

Die Welt zerfällt in Tausend teile
Wie die Menschheit an ihrer Falschheit

Das Herz hört auf zu schlagen.
Die Welt verstummt.

Einsamkeit
Ich stehe am Fenster und sehe in die Ferne
Als der Dunkle Schwarm Vorüber zieht
Und die Welt in Dunkelheit hüllt

Du trittst aus dem Düsteren Wald und dein Antlitz glänzt
Die Tränen auf deinen Wangen spiegeln sich im letzten Licht
Ich trete weinend zu dir.

Als wir uns begegneten erleuchten unsere Herzen.
Wir vertreiben die Dunkelheit.
Und bringen das Licht auf die Welt.

Auch hier erhältlich:

http://jbuehne.wordpress.com/

~ von Nerofin - August 26, 2011.

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